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Kammerfilterpresse schlägt Zentrifuge um Längen

Filterpressen vs. Zentrifugen im Vergleich

Filterpressen sind mechanische Fest-Flüssig-Trennaggregate, die im Bereich der Druckfiltration von Suspensionen eingesetzt werden. Bei dieser diskontinuierlichen Filtration erfolgt der eigentliche Trenneffekt durch einen Filterkuchen, der sich auf dem Filtertuch bildet. Als eine der ältesten Filterapparate ist die Filterpresse dabei der wichtigste und effizienteste Prozessdruckfilter. Vor allem dann, wenn es um ein Höchstmaß an Filtrationswirksamkeit und maximalen Entwässerungsgrad von verschiedensten Filtermedien geht. Filterpressen werden in großem Umfang in der industriellen Produktion zur Trennung von Schlämmen, chemischen Substanzen und Erdölen eingesetzt. Ebenso im Bereich der kommunalen Abwasserbehandlung. Aber auch bei der Erzeugung von Rohstoffen, beispielsweise für die pharmazeutische, chemische und petrochemische Industrie sowie der Lebensmittel- und Mineralindustrie, leisten Filterpressen seit Jahrzehnten einen großen Beitrag bei der Trennung von Fest-Flüssig-Stoffen.

Zentrifugen sind ebenfalls Apparate zur mechanischen Fest-Flüssig-Trennung von Suspensionen. Beim Zentrifugieren erfolgt die Separation des Mediums im Unterschied zur Filtration mit Filterpressen nicht durch Filtermittel (Filterplatten und Filtertücher), sondern durch Ausnutzung der bei gleichförmigen Kreisbewegungen auftretenden Zentrifugalkraft. Diese aufgrund der Massenträgheit entstehende Zentrifugalkraft wird in einer sich drehenden Trommel, der Zentrifuge, erzeugt, wodurch hohe Beschleunigungskräfte erreicht werden. Zentrifugen werden bei der Entwässerung und Eindickung von Klärschlämmen eingesetzt. Aber auch bei weiteren industriellen Anwendungsbereichen wie z.B. die Lebensmittelbranche und die Öl- und Fettgewinnung dienen Zentrifugen zur Fest-Flüssig-Trennung.

 

Ausgangssituation und Aufgabenstellung:

In diesem Projekt sollte anhand derselben Basis-Suspension verglichen werden, welches Trennaggregat (die Filterpresse oder die Zentrifuge) das bessere Ergebnis in Bezug auf definierte Kunden-Anforderungen bei der Fest-Flüssig-Trennung erzielt. Das Anforderungsspektrum umfasst eine Mindest-Durchsatzleistung, eine geforderte maximale Restfeuchte im Filterkuchen, die Menge der absetzbaren Stoffe im Filtrat sowie die Art der Konditionierung der Suspension. Das Ausgangsmedium für diesen Vergleich ist eine, nach der Separation bei einem Abwasserkanalvortrieb, vorliegende Mineral-Suspension. Diese ist sehr klebrig, da sie mit Ton und Mergel durchsetzt ist. Für die Fest-Flüssig-Trennung wird die Ton-Mergel-Suspension konditioniert.

 

Forderungen:

  • Durchsatzleistung > 8 Tonnen TR/h
  • Restfeuchte im Filterkuchen < 40 %
  • Absetzbare Stoffe im Filtrat < 20 mg/l
  • Konditionierung mit Polymer (keine Kalkmilch verwenden), falls erforderlich geringe Mengen von einem Fällmittel einsetzen.

 

Ergebnis:

Das Endergebnis ist nachfolgend tabellarisch aufgestellt. Die Filterpresse erfüllt alle vorgegebenen Anforderungen bzw. übertrifft diese.

Das Fazit: Die Filterpresse beweist im Vergleich zur Zentrifuge einmal mehr ihre enorme Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet der mechanischen Fest-Flüssig-Trennung.

 


                                                              Kammerfilterpresse                                    Zentrifuge

Durchsatz [T/TR/h]                                              10                                                         5

Restfeuchte [%]                                                 < 35                                                      < 50

TS-Gehalt [%]                                                    > 65                                                      > 50

Absetzbare Stoffe Filtrat [mg/l]                        < 20


 

Filterpresse und Zentrifuge im Vergleich

Suspension                                                                              Zentrat aus Zentrifuge                                                          Feststoffaustrag aus Zentrifuge

Filterpresse und Zentrifuge im Vergleich2

Geflockte Suspension                                                            Filtrat aus Filterpresse                                                          Feststoffaustrag aus Filterpresse

 

Erfahren Sie mehr über unser Angebot an Filterpressen.
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Azubi meets Azubi: Einblick in die Berufe der Nachbarfirmen

Auch in diesem Jahr fanden im westlichen Enzkreis wieder die Azubi-Tage statt, bei welchen die Möglichkeit bestand, Einblick in andere Ausbildungsbetriebe und -berufe zu erhalten. Auftakt des Projekts war am 11. Juni mit insgesamt 17 Azubis der Firmen IMO Oberflächentechnik GmbH, Leicht + Müller StanztechnikGmbH+Co.KG und MSE Filterpressen GmbH. Hier bekam die Gruppe eine Betriebsführung, die Einsatzgebiete von Filterpressen wurden vorgestellt und Filtrationsversuche wurden beobachtet. In der Werkstatt führten die Azubis erste Versuche zum Elektro-Handschweißen durch.

 

Weitere Firmenbesuche

 

Im Anschluss wurde die Firma Leicht + Müller in Wilferdingen besucht. Neben einem Betriebsrundgang wurden dort die Abteilungen Konstruktion, Stanzen und Spritzgießen, Schleifen und Erodieren, CNC-Fräsen sowie die Lehrwerkstatt besucht. Gestärkt ging es dann weiter nach Königsbach zur IMO Oberflächentechnik GmbH. Auch hier erfolgte eine kurze Firmenvorstellung. Beim Betriebsrundgang wurden dann die Bereiche Umwelttechnik, Lagerlogistik und speziell die Aufgaben des Oberflächenbeschichters vorgestellt. Bei Getränken und einer kleinen Stärkung wurde der Tag noch einmal reflektiert. Alle waren sich einig, dass diese Veranstaltung eine gute Sache ist, wobei man viel Neues sieht und lernt, und deshalb auch in der Zukunft durchgeführt werden sollte. Weitere Azubitage fanden noch bei den Firmen Felss Holding GmbH, Kunzmann Maschinenbau GmbH, Heco GmbH, Zecha Hartmetall-Werk-zeugfabrikation GmbH, Eugen Geyer GmbH, Walter Schneider GmbH und Karl Casper GmbH & Co. KG statt.

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Designstudien in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim

Hervorragende Technik kombiniert mit bestem Design. Unser Ziel ist bestes Industriedesign. In Kooperation mit der Hochschule Pforzheim wurden hierzu im Auftrag von MSE Filterpressen® Designstudien zum Thema “ Filterpresse aus Edelstahl “ durchgeführt. Erfahren Sie mehr über unser Angebot an Edelstahl Filterpressen.

Designstudien einer Edelstahl Filterpresse

Designstudien einer Edelstahl Filterpresse für die MSE Filterpressen®

 

Nähere Informationen zum Sieger des Design-Wettbewerbs “ Filterpresse aus Edelstahl “ erhalten Sie unter folgendem Link.
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MSE Marktführer bei der Filtration von Phosphatierbädern

Bei Phosphatieranlagen wurde in der Vergangenheit Schrägklärer mit nachgeschaltetem Eindicker eingesetzt, um den Phosphatschlamm zu entwässern. Dieses Verfahren ist äußerst kostenintensiv und benötigt sehr viel Stellfläche. Die Prozessstabilität war nur bedingt gewährleistet was sich in der Produktqualität niederschlug.

 

Bewährte und solide Technik seit 1996 – die Direktfiltrationsfilterpresse von MSE Filterpressen®

 

In Kooperation mit den führenden Automobilhersteller wurde im Jahre 1996 die erste Direktfiltrationsfilterpresse von MSE Filterpressen® entwickelt und entsprechend ausgeliefert. Die Direktfiltrationsfilterpresse wurde im Laufe der Jahre von MSE stetig weiter entwickelt und dabei über 250 mal an nahezu jeden Automobilhersteller, weltweit verkauft. Durch diese Optimierungen ist es zudem möglich, Schlämme mit über 50% Aluminiumgehalt kontinuierlich zu entwässern. Die Prozessstabilität wurde damit erheblich verbessert.

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