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FILTERTUCHSÄUERN FÜR FILTERPRESSEN

Bei vielen Filtrationen entstehen Stoffe, welche sehr stark an den Fasern der Filtertücher haften. Insbesondere Gips und andere Kalkverbindungen vermindern die Durchlässigkeit der Filtertücher. Lange Filtrationszeiten, verminderter Durchsatz und verschlechterte Filtrationsergebnisse sind dabei nur einige der Folgeerscheinungen. Alleine durch die Reinigung mit der Hochdruck Filtertuchwaschanlage ist diesen Verschmutzungen allerdings nicht beizukommen. MSE Filterpressen® bietet verschiedene Lösungen zur vollautomatischen, chemischen Filtertuchreinigung (Filtertuchsäuern) für Filterpressen, Kammerfilterpressen, Membranfilterpressen und die verschiedenen Filterpressen-Derivaten.

Filtertuchsäuern einer Filterpresse

STATISCHE FILTERTUCHSÄUERUNG FÜR DIE FILTERTUCHREINIGUNG

 

Beim klassischen Filtertuchsäuern leitet man die zuvor in einer Mischstation angesetzte Säure in den Einlaufkanal der Filterpresse. Alle Ausläufe sind dabei geschlossen. Die Säure wirkt ca. 16 Stunden auf die Filtertücher ein. Aus der Kammerfilterpresse abtropfende Säure wird – wenn nötig – automatisch nachgefüllt. Nach der Säuerung und anschließendem abspülen der Filtertücher kann der Filtrationsprozess erneut gestartet und die Filterpresse beschickt werden.

 

DYNAMISCHE FILTERTUCHSÄUERUNG FÜR DIE FILTERTUCHREINIGUNG

 

Bei der dynamischen Säuerung zirkuliert die in der Mischstation zuvor angesetzte Säure über eine Pumpe durch das Plattenpaket und die Filtertücher der Filterpresse. Diese Methode ist effektiver, da auch tiefere Poren während dem Prozess mit der verdünnten Säure in Verbindung kommen. Nach dem Reinigungszyklus kommt die Säure entsprechend zurück in den Zweikammerbehälter. Eine Sperrstrecke in der Beschickungsleitung wird benötigt, damit die Säure nicht mit dem zu filtrierenden Medium in Berührung kommt. Diese Anlage besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:

  • Säure Mischstation
  • Zwei-Kammer-Behälter mit Niveaumessungen
  • Zirkulationseinheit

VORTEILE (DYNAMISCHE FILTERTUCHSÄUERUNG)

  • Verkürzung des Säuerungszyklus von ca. 16 auf 2 Stunden
  • Automatisches nachführen der Säurekonzentration möglich
  • Erkennung von Leckagen durch die Niveaumessungen (keine Sperrstrecken erforderlich)
  • Automatische Spülung der Filterpresse nach dem Säuern, auch mit pH-Wert Kontrolle
  • Eine Säuerungseinrichtung kann im Wechsel für mehrere Filterpressen eingesetzt werden
  • Die Säure kann mehrfach verwendet werden
  • Die Säure wird während des Zirkulierens in der Presse “filtriert“. Abgelöste Schmutzpartikel bleiben in der Filterpresse