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MEMBRANTECHNIK / NACHPRESSEN FÜR FILTERPRESSEN

Membranfilterpressen nehmen durch den Einsatz der Membrantechnik in den Filterplatten einen großen Einfluss auf den Trockenheitsgrad des Feststoffes. Eine flexible, undurchlässige Membrane, die an dem Trägerkörper befestigt ist, komprimiert dabei den Kuchen in der Kammer, nachdem der Beschickungsprozess abgeschlossen ist.

Die Membrantechnick bietet zudem nicht nur den Vorteil eines extrem hohen Entwässerungsgrads. Ferner wird die Filtrationszykluszeit zusätzlich in Abhängigkeit der Suspension durch die Membranfiltration im Durchschnitt um mehr als 50 Prozent verringert. Die Folge sind schnellere Zyklus- und Umschlagszeiten, die zu einer Erhöhung der Produktivität führen. Auch mit teilgefüllten Filterkammern, lassen sich dank der Membrantechnologien hervorragende Trockensubstanzergebnisse erreichen. So wird auch beispielsweise bei abrasiven Medien, der Pumpenverschleiß durch verminderten Beschickungsdruck (je nach Suspension 6-8 bar) verringert, ohne dabei das Endergebnis zu beeinträchtigen.

Je nach Entwässerungsgrad lassen sich durch das Nachpressen mit Membranplatten unterschiedliche Trockensubstanzgehalte (TS-Gehalt – prozentualer Gewichtsanteil der Trockensubstanz im Filterkuchen) im Filterkuchen erzielen. Die Bandbreite der erreichbaren TS-Gehalte erstreckt sich dabei von 30 bis zu über 80 Prozent. Das Nachpressen funktioniert bei der Standardausführung ausserdem beidseitig. In Abhängigkeit des zu filtrierenden Mediums besteht zudem die Option, nur jede zweite Filterplatte mit der Membrantechnik auszuführen. Die Kombination aus Membranfilterplatten und Kammerfilterplatten (gemischtes Paket) reduziert die Anschaffungskosten und garantiert ebenso ausgezeichnete Filtrationsergebnisse. Diese Art von Filterpresse wird als Kammer-Membranfilterpresse bezeichnet.

Prozessoptimierung einer Filterpresse durch Membrantechnik

NACHPRESSEINRICHTUNG MIT MEMBRANTECHNIK

 

Für den Betrieb einer Membranfilterpresse ist grundsätzlich eine Nachpresseinheit erforderlich. Das Nachpressmedium gelangt in die Membranfilterplatten, wodurch sich die einzelnen Membranen ausdehnen. Hierdurch wird der Filterkuchen durch Auspressen der noch überschüssigen Flüssigkeit weiter verdichtet. Das Ergebnis ist ein höherer TS-Gehalt. Der Grad der Verdichtung hängt von der jeweiligen Suspension ab. Die Nachpresseinheit sorgt nach dem Entwässern für eine vollständige Entleerung der Membrane. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht der möglichen Nachpresseinheiten und deren Funktionsprizip.

Funktionsweise einer Membranfilterpresse mit Nachpressen

FUNKTIONSPRINZIP NACHPRESSEINHEIT MITTELS DRUCKLUFT

 

Als Nachpressmedium kommt für die pneumatische Nachpressung die Umgebungsluft zum Einsatz. Die Erreichung des Drucks erfolgt mittels Kompressor. Das dient als Nachpressmedium für die Membranleitungen. Hierzu sind umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen erforderlich.

 

FUNKTIONSPRINZIP NACHPRESSEINHEIT MITTELS WASSER

 

Das Nachpressen mittels Wasser erfolgt aus einem Vorlagetank. Dabei wird über eine Kreiselpumpe und ein Verteilerrohrleitung Wasser in die Membranplatten der Membranfilterpresse gepumpt. Die Druckregelung erfolgt dabei über ein Regelventil das Wasser in den Vorlagetank abströmen lässt. Bei Bedarf, z.B. bei  unterschiedlichen Temperaturen, ist die automatische Anpassung von Druck und Druckanstieg möglich. Ziel der Regelung ist es, unter Einhaltung der Grenzwerte, kürzeste Nachpresszeiten zu erreichen. Nach dem Entwässern des Filterkuchens wird das Wasser verlustfrei in den Vorlagebehälter zurückgesaugt.

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